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15. Juni 2017

Der Meisterreporter – Sigmar Seelenbrecht wird 81. Am 15. Juni, 23:30 Uhr im Ersten

Die Welt ist sein Zuhause, spektakuläre Enthüllungen haben ihn zur Legende gemacht. Jetzt blickt Meisterreporter Sigmar Seelenbrecht im großen Exklusivinterview zurück auf ein bewegtes Reportleben. In einer Sondersendung präsentiert der Vollblutjournalist zum ersten Mal unveröffentlichte Filmausschnitte aus seinem privaten „Giftschrank“ – und verspricht zudem neue hochbrisante Sensationsmeldungen!

Ausnahmehumorist Olli Dittrich ist darin als sechsfacher Meisterreporter Sigmar Seelenbrecht zu sehen: als ehrgeiziger, damals noch langhaariger Jungjournalist der 60er Jahre genauso wie als heutiger Grand Seigneur der Medienszene. EINE schillernde Figur, sechs verschiedene Lebens- und Altersphasen.

Filmausschnitte erinnern an Seelenbrechts Recherche-Highlights der vergangenen fünf Jahrzehnte. Bereits 1967 gelingt ihm sein erster großer Aufreger, als er Ungereimtheiten rund um die Einführung des Farbfernsehens aufdeckt. Danach folgen Schlag auf Schlag unzählige weitere Enthüllungen: 1973 etwa der erste Abgas-Skandal der Autoindustrie oder später die Dopinggerüchte um deutsche Spitzenathleten.

„Der Meisterreporter – Sigmar Seelenbrecht wird 81“ ist die siebte TV-Persiflage innerhalb des TV-Zyklus von und mit Olli Dittrich. Hierzu zählen die hochgelobten Sendungen „Frühstücksfernsehen“, „Das TalkGespräch“, „Schorsch Aigner - der Mann, der Franz Beckenbauer war", „Das Fifa-Märchen“: Fragen an Schorsch Aigner“, „Der Sandro-Report“ sowie „Selbstgespräche – mit Konstantin Pfau“. Zum wiederholten Male kommt es zu einer Zusammenarbeit zwischen Olli Dittrich und Claudius Pläging (Buch) sowie Tom Theunissen (Buch und Regie).

03. Mai 2017

#BECKMANN: Frauen und die Macht - Manuela Schwesig, Julia Klöckner und Sahra Wagenknecht. Am 9. Mai, 22:45 Uhr im Ersten

Seit zwölf Jahren ist Angela Merkel Regierungschefin, sechs ihrer 16 Kabinettsmitglieder sind weiblich. Doch wie gleichberechtigt sind Frauen in der nach wie vor männlich geprägten Politikwelt? Welche Widerstände begegnen ihnen auf dem Weg nach oben? Und welche Eigenschaften und Fähigkeiten unterscheiden sie von männlichen Konkurrenten?

Immer wieder kritisieren Politikerinnen, dass statt ihren politischen Ideen zu oft Aussehen, Mode und Frisuren thematisiert werden. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) musste sich früher häufiger als „Küsten-Barbie“ verspotten lassen, die Fraktionsvorsitzende der Linken, Sahra Wagenknecht, als „Pin-up der deutschen Linken“, und die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Julia Klöckner als „Shitstorm auf Pumps“. Zudem sind Familie und Kinder auch für Berufspolitikerinnen ein größeres Karrierehindernis als für ihre männlichen Kollegen. Stehen die traditionellen Rollenvorstellungen in Deutschland einer vollständigen Gleichberechtigung weiterhin im Weg?

Reinhold Beckmann und seine Co-Autoren Nadja Kölling und Ulrich Stein haben Manuela Schwesig, Julia Klöckner und Sahra Wagenknecht mit der Kamera begleitet. Offen sprechen die Spitzenpolitikerinnen über ihre Ziele, männliche Spielregeln und Sexismus in der Politik. Alle drei gelten als ebenso ambitioniert wie meinungsstark. Die gelernte Finanzwirtin Manuela Schwesig kämpft als SPD-Ministerin für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Julia Klöckner gilt trotz ihrer Niederlage bei den Landtagswahlen 2016 in Rheinland-Pfalz als eine der Hoffnungsträgerinnen der CDU. Und Sahra Wagenknecht, verheiratet mit Oskar Lafontaine, zählt zu Deutschlands streitlustigsten Kapitalismus-Kritikern.
Nicht nur in ihren politischen Ansichten unterscheiden sich die Karrierefrauen, auch das Thema Gleichberechtigung beurteilen sie differenziert. Während Julia Klöckner der Ansicht ist, dass Angela Merkel allein durch ihr Sein als Frau an der Spitze zur Normalität beigetragen habe, sieht das Manuela Schwesig in der #Beckmann-Reportage anders: „Eine Bundeskanzlerin darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es Gleichberechtigung nicht gibt. In zwölf Jahren Kanzlerinnenschaft hat sich bei der Gleichberechtigung gar nicht so viel verbessert. Wir haben nicht mehr Frauen in Führungspositionen und auch die Lohnlücke hat sich nicht geschlossen.“ Mangelnde Akzeptanz im politischen Alltag kennt auch Sahra Wagenknecht: „Wenn man als Frau – und dann auch noch als Linke – mit Männern über Wirtschaft diskutiert, dann gibt es schon am Anfang so eine Überheblichkeit: Was will die denn dazu sagen? Die soll sich doch mit Feminismus oder Frauenfragen beschäftigen. Aber bitte schön nicht mit Renditen, Lohnentwicklung und Wirtschaftsfragen.“

Und doch haben nach Meinung von Julia Klöckner Frauen in der Politik schon viel erreicht: „Heute ist ein Stück Normalität eingetreten, aber verteidigen muss man es. Wir Frauen wollten die Gleichberechtigung auch in Spitzenämtern. Und das wollen wir immer noch. Allerdings dürfen wir dann auch keine Schonung erwarten – weder im Wahlkampf, noch allgemein in Politik und Wirtschaft.“

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26. April 2017

#BECKMANN: Aufstieg für alle? Der Mythos Chancengleichheit. Am 2. Mai 2017, 23.00 Uhr im Ersten

Der deutschen Wirtschaft geht es so gut wie lange nicht mehr, dennoch sind viele Bürger unzufrieden - viele erleben eine wachsende soziale Ungerechtigkeit. Fakt ist: Zwischen Armut und Aufstiegsmöglichkeiten besteht ein enger Zusammenhang. In kaum einem Industriestaat ist der soziale Status der Eltern so entscheidend für die Zukunft der Kinder wie hierzulande. Kinder mit Migrationshintergrund und aus Arbeiterfamilien haben immer noch deutlich geringere Bildungschancen und dadurch geringere Aufstiegsmöglichkeiten.

Während von 100 Kindern aus Akademikerfamilien 77 studieren, sind es bei Arbeiterkindern nur 23. Die Chancengleichheit in Deutschland ist für viele auf der Strecke geblieben.

Reinhold Beckmann und sein Co-Autor Dominic Egizzi begeben sich für ihre Reportage auf Spurensuche in einer geteilten Gesellschaft. Dabei treffen sie Hartz-IV-Empfänger und Kinder, die ohne Unterstützung sozialer Träger kaum Perspektiven hätten. Sie erleben, wie in einer Düsseldorfer KITA der Nachwuchs wohlhabender Eltern mit immensem Aufwand gefördert wird - inklusive Chinesisch-Kurs.

Zugleich stehen staatliche Schulen oft vor massiven Problemen, vor allem in sozialen Brennpunkten. Symptomatisch ist die Situation an der Essener Gesamtschule Bockmühle. Hier haben etwa 70 Prozent der Schüler einen Migrationshintergrund, zirka 60 Prozent der Familien beziehen Hartz IV. Direktorin Julia Gajewski schlägt angesichts der katastrophalen Zustände gegenüber "#Beckmann" Alarm: Das Schulgebäude ist seit Jahren marode, in einigen Klassenzimmern lassen sich die Fenster nicht öffnen, in den Flurdecken liegen Kabel offen. Hauptleidtragende sind die Schülerinnen und Schüler. Eltern und Lehrer fühlen sich von der Politik im Stich gelassen.

Die nordrhein-westfälische Bildungsministerin Sylvia Löhrmann (Bündnis90/ Die Grünen) und die Bundesarbeits-und Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) nehmen im Film Stellung zu den Lernbedingungen und dem sogenannten Kooperationsverbot. Dieses verbietet die Einmischung der Bundesregierung in Schulangelegenheiten der Bundesländer und verhindert dadurch auch die dringend benötigte finanzielle Unterstützung in der Bildungspolitik.

Dass sozialer Aufstieg aus einfachen Verhältnissen gelingen kann, schildert Gertrud Rosa Traud: Als Tochter eines Waldarbeiters war sie die erste in ihrer Familie, die studierte. Heute ist Traud die einzige weibliche Chefvolkswirtin in der deutschen Bankenwelt. Wie kann Deutschland seinen Nachwuchs fördern, damit Erfolg nicht nur von Eigeninitiative und Zufall abhängt? Damit Chancengleichheit nicht nur ein Mythos bleibt.

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12. April 2017

#BECKMANN: Winfried Kretschmann - Die Grünen und ihr unbequemer Ministerpräsident. Am 25. April 2017, 23.00 Uhr im Ersten

Als erster und bis heute einziger grüner Ministerpräsident in der Geschichte der Republik schaffte er Historisches: Winfried Kretschmann eroberte die Macht im traditionellen CDU-Stammland Baden-Württemberg, führte die Grünen dort in die Mitte der Gesellschaft und begeistert dabei auch Konservative. Kretschmanns Beliebtheitswerte sind hervorragend, viele Realos sehen in ihm die Verkörperung einer zum Greifen nahen Vision – einer möglichen ersten schwarz-grünen Bundesregierung.

Doch ein gutes halbes Jahr vor der Bundestagswahl scheint den Grünen die Luft auszugehen, seit Martin Schulz und der wundersamen SPD-Auferstehung befinden sie sich bundesweit im Umfrage-Sinkflug. Hinzu kommt der innerparteiliche Dissens in politischen Kernthemen, etwa in der Abschiebungspolitik und der Frage sicherer Herkunftsländer. Die Unsicherheit darüber, ob man in der Flüchtlingspolitik eher idealistisch oder eher realpolitisch vorgehen sollte, ist eine ständige Belastungsprobe für die Partei.

Welche Koalitionsperspektiven bieten sich den Grünen bei der Bundestagswahl im September? Wie wollen sie einen angestrebten Politikwechsel schaffen? Und kann Winfried Kretschmanns Erfolg tatsächlich ein Vorbild für den künftigen Kurs der Grünen sein? Der frühere Gymnasiallehrer, Ex-Kommunist und bekennende Katholik macht es seiner eigenen Partei oft nicht leicht: Er ist Mitglied im Schützenverein, er versteht sich bestens mit den Automobilbossen – und wenn er Bundeskanzlerin Angela Merkel und deren Politik lobt, ärgern sich manche Parteifreunde schwarz.

Wer ist der Mann, der so gar nicht den Klischees eines typischen Grünen-Politikers entspricht? Reinhold Beckmann und seine Co-Autoren Andreas Ammer und Ulrich Stein haben Winfried Kretschmann mehrere Monate begleitet. Sie interviewen ihn in seinem Wohnort Laiz, einem Dorf bei Sigmaringen, sie wandern mit ihm in seinem „Ländle" und treffen ihn in der Stuttgarter Staatskanzlei, wo er im Schlosspark jeden Baum kennt. Sie sind mit der Kamera bei Treffen mit der Automobilindustrie dabei und beobachten, wie Kretschmann auch außerhalb des Wahlkampfes als Landesvater auftritt. Der Ur-Grüne und frühere Bundesaußenminister Joschka Fischer sieht in ihm das Erfolgsmodell zukünftiger grüner Politik auf dem Weg zur Volkspartei. Außerdem berichten Weggefährten, politische Beobachter und grüne Mitstreiter wie Marieluise Beck und Cem Özdemir über den Menschen Kretschmann, seinen unerwarteten Aufstieg, sein politisches Handeln und seine Überzeugungen.

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19. Dezember 2016

Annemie Hülchrath. Ab 2. Januar 2017, 22.10 Uhr im WDR Fernsehen

Mehr als acht Jahre hat Cordula Stratmann ihre Kunstfigur Annemie Hülchrath ruhen lassen. Jetzt geht die WDR-Kultfrau – geblümt, mit viel rheinländischem Charme und kölsch-philosophischem Witz – wieder auf Reisen. Ihr Ziel: die Glamourwelt gefeierter deutscher Stars.

In der ersten Folge (2. Januar 2017, 22.10 Uhr) geht es gleich zu Til Schweiger nach Berlin. 

Egal ob am Set seines neuen Kinofilms „Vier gegen die Bank“, im Tonstudio oder beim entspannten Plausch auf dem Sofa – ihrer unnachahmlichen Art kann der Regisseur, Schauspieler und Produzent nicht widerstehen. Zwischen den unzähligen Maskenmobilen, Garderoben- und Cateringwagen begegnet Annemie auch noch Regielegende Wolfgang Petersen und „Tatort“-Star Jan Josef Liefers. Unvermeidbare Selbstgespräche, schräge Dialoge und Humor sind garantiert, wenn Annemie Hülchrath Til Schweiger trifft.

In der zweiten Folge (3. Januar 2017, 22.10 Uhr) geht es sogar über den großen Teich in die schillernde Metropole New York City. Hier trifft sie auf eine Künstlerin von Weltrang: Ute Lemper – umjubelte Chansonsängerin, Musicaldarstellerin und Schauspielerin. Von der ersten Minute ist klar, dass zwischen beiden die Chemie stimmt. Ute Lemper gibt Annemie professionellen Gesangsunterricht, schlendert mit ihr über den glitzernden Broadway und durch den sonnigen Central Park und lädt sie auf ihre atemberaubende Dachterrasse ein. Annemie darf sich sogar über ein kleines Privatkonzert freuen. Selbstverständlich entdeckt Annemie daneben auch ihr ganz eigenes New York. Besuche des Empire State Buildings und eines luxuriösen Hundeladens dürfen natürlich nicht fehlen. Schließlich wartet im heimischen Köln nicht nur ihr Mann auf sie, sondern auch Pudel Helmut.

19. Dezember 2016

Selbstgespräche – mit Konstantin Pfau. Am 29. Dezember 2016, 23.15 Uhr im Ersten

Konstantin Pfau - Denker, Erfolgsautor und Honorarprofessor für Soziologie an der Universität Tübingen - ist als Gastgeber seiner Sendung „Selbstgespräche“ eine absolute Ausnahmeerscheinung im deutschen Fernsehen. Auf höchstem Niveau vertieft er im Halbdunkel seines intimen Eins-zu-eins-Talks Einsichten in bedeutende Aspekte unserer Zeit.

Am Ende des Jahres blickt der Kulturjournalist (Bestseller: „Hegel to go“) nun mit drei außergewöhnlichen Menschen zurück auf die vergangenen Monate und entfaltet dabei in konzentrierter Atmosphäre kluge Gedanken zu bestimmenden gesellschaftlichen Themen. Wer steht hinter dem Sensationserfolg eines deutschen Filmstars in der arabischen Welt? Welche bisher unbekannten Motive machten den heutigen britischen Außenminister Boris Johnson zum Brexit-Befürworter? Und weshalb verlässt ein deutscher Botschafter nach nur achtmonatiger Amtszeit die Türkei? Zu diesen und weiteren wichtigen Fragen dieses Jahres bittet Konstantin Pfau drei Gäste zum Einzelgespräch an seinen Tisch:

Der Deutsch-Libanese Youssef al Bustani, gescheiterter Imbiss- und Restaurantbesitzer aus Berlin-Neukölln, Weltenbummler und Neu-Filmemacher, erhielt gerade das Bundesverdienstkreuz. Mit einem sehr eigenen, von ihm selbst auf libanesisch synchronisierten Zusammenschnitt diverser Szenen eines großen deutschen Filmstars landete er einen überraschenden YouTube-Hit mit fast neun Millionen Klicks.

Der Brite Michael Trevor Pitchford ist einer von weltweit 171 Menschen mit dem seltenen Gen-Defekt „Morbus Auri“. Der honorige Fuhrunternehmer aus Lincolnshire, dessen Ähnlichkeit im Haupthaar mit dem britischen Außenminister Boris Johnson kein Zufall ist, enthüllt Ungeheuerlichkeiten über den Kopf der Pro-Brexit-Kampagne.

Außerdem zu Gast: Jörn-Philipp Echternach. Der weltgewandte Hesse und frühere Botschafter in der Türkei nimmt Stellung zu seiner achtmonatigen Amtszeit und gibt Auskunft über seinen Alltag in Ankara. „Dass wir unterschiedlicher Auffassung waren und sind, heißt doch keineswegs, verehrter Herr Pfau, dass wir nicht die gleiche Meinung vertreten.“ Ein deutscher Diplomat.

Nach „Frühstücksfernsehen“, „Das TalkGespräch“, „Schorsch Aigner - der Mann, der Franz Beckenbauer war", „Das Fifa-Märchen: Fragen an Schorsch Aigner“ und „Der Sandro-Report“ ist dies die sechste TV-Persiflage innerhalb des TV-Zyklus von und mit Olli Dittrich.

Der Humorist spielt in „Selbstgespräche – mit Konstantin Pfau“ alle vier Charaktere. Die Besonderheit: Sämtliche Gespräche sind aus der Improvisation heraus entstanden – und entwickeln so ihre Authentizität, Natürlichkeit und besondere Kraft. Dazu agierte in der Produktion zunächst ein echter Interviewer, der sich auf die Gäste vorbereitet und sie befragt hat. Die Themen waren abgesprochen, die genauen Fragen und der Gesprächsverlauf aber nicht. In einem zweiten Schritt wurde der echte Interviewer durch die Figur des Konstantin Pfau ersetzt. Hierbei vollzog Olli Dittrich – Pfau wurde als letzter aufgezeichnet – alle zuvor durch den Interviewer entstandenen Fragestellungen nach bzw. ergänzte oder erweiterte er sie. Für die Produktion von „Selbstgespräche – mit Konstantin Pfau“ kam die besondere Kameratechnik „Motion Control“ zum Einsatz. Sie ermöglicht es, gedrehte Kamerafahrten, Schwenks und Zooms eins zu eins zu wiederholen, so dass Olli Dittrich mit sich selbst in unterschiedlichen Figuren auch in Bildbewegungen agieren konnte.

19. Dezember 2016

Wer 3x lügt. Ab 27. Dezember im NDR Fernsehen

Wer lügt: Comedy-Queen Annette Frier oder Schauspieler Jürgen Vogel? Das wollen die Kandidatenteams in dem neuen Comedy-Quiz "Wer 3x lügt" herausfinden. Das NDR Fernsehen zeigt im Dezember und Januar vier Ausgaben der Show: dienstags und mittwochs, am 27. und 28. Dezember 2016 sowie am 2. und 3. Januar 2017, jeweils um 22.00 Uhr.


Welche Antwort ist frei erfunden?

Im Mittelpunkt von "Wer 3x lügt" stehen skurrile und spannende Fragen, zu denen Annette Frier und Jürgen Vogel den Zuschauerinnen und Zuschauern unterschiedliche und teilweise sehr verblüffende Antworten liefern. Allerdings sagt nur immer einer die Wahrheit - der andere hat seine Geschichte frei erfunden.

Jürgen von der Lippe hilft nach

Auf der Suche nach der Wahrheit werden die Kandidatenteams im Studio von Jürgen von der Lippe unterstützt. Er gibt den Kandidaten Hinweise und lotst sie mit analytischem Feingefühl und seinem bekannt trockenen Humor durch die Show. Der NDR hat die Sendung entwickelt, sie wird in Zusammenarbeit mit beckground tv GmbH in Hamburg produziert. Der Titel ist eine Reminiszenz an das Quiz "Wer dreimal lügt" aus den Siebzigerjahren, das allerdings einem anderen Konzept folgte.

07. Dezember 2016

#BECKMANN: Welche Heimat? Deutschtürken in Almanya. Am 13. Dezember um 22:45 Uhr im Ersten

Etwa drei Millionen Türkeistämmige leben in Deutschland, viele von Ihnen sind hier geboren und aufgewachsen. Sie leben in Frieden, genießen Rechtssicherheit und eine freie Presse. Doch auch mehr als 50 Jahre nach der Ankunft ihrer Eltern und Großeltern fühlen sich große Teile der zweiten und dritten Einwanderergeneration der deutschen Gesellschaft nicht wirklich zugehörig. Gleichzeitig unterstützt eine Mehrheit den autoritären türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan.

Warum fühlen sich viele türkeistämmige Deutsche ihrem Herkunftsland verbundener als ihrer deutschen Wahlheimat? Wie wichtig sind Religion und Traditionen für sie? Welche Themen einen und welche entzweien sie?

Reinhold Beckmann trifft Seyran Ates. Die Berliner Anwältin kämpft für die Rechte von muslimischen Frauen in patriarchal geprägten Familien. Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Entwicklungen geben Reinhold Beckmann und die Co-Autorinnen Yasemin Ergin und Esra Özer Einblicke in die Vielfalt deutsch-türkischen Lebens. Sie nehmen an traditionellen Familienfeiern und an einer Selbsthilfegruppe für überforderte türkische Väter teil, sie besuchen den Kreuzberger Fußballverein "Türkiyemspor", in dem Türkeistämmige, Deutsche, Aleviten und Kurden zusammenspielen, und sie treffen Erdogan-Fans und Anhänger der Gülen-Bewegung in Deutschland.
Außerdem sprechen sie mit Experten wie Seyran Ates und Detlef Pollack über ein Phänomen: Warum bezeichnen sich die meisten Deutsch-Türken einerseits als gut integriert - und fühlen sich andererseits trotzdem nicht als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft?

Mehr Informationen auf der Sendungswebseite.

30. November 2016

#BECKMANN: Gutes tun und helfen, aber wie? Am 6. Dezember um 22:45 Uhr im Ersten

Täglich werden wir mit Armut, Krankheit und Not konfrontiert. Viele wollen Gutes tun und helfen, aber wie? Spendet man Geld oder opfert man Zeit im ehrenamtlichen Engagement? Gibt man einem Bettler auf der Straße etwas oder ist es besser, eine karitative Organisation zu unterstützen? Wie kann man sicher sein, dass die Spende auch wirklich bei den Bedürftigen ankommt?

Die Deutschen werden immer hilfsbereiter. Rund sieben Milliarden Euro haben sie vergangenes Jahr für wohltätige Zwecke gespendet - so viel wie nie zuvor. Längst hat sich eine "Hilfsindustrie" etabliert: ein riesiger Markt, auf dem sich auch skrupellose Geschäftemacher tummeln, die aus dem Mitleid anderer Kapital schlagen.


Reinhold Beckmann und Co-Autor Marcus Fischötter wollen wissen, wie man Notleidenden sinnvoll helfen kann. Und sie gehen der Frage nach, warum wir uns für Bedürftige einsetzen. Ist die Bereitschaft zu helfen angeboren, wie Wissenschaftler am Leipziger Max-Plank-Institut anhand von Experimenten vermuten? Spendenforscher Jürgen Schupp hat jedenfalls herausgefunden: Helfer sind glücklichere Menschen.


Viele wollen nicht nur reagieren, wenn sie um Geld gebeten werden, sondern Hilfe aktiv gestalten. #BECKMANN zeigt Menschen, die sich für das Wohl anderer engagieren: die ehemalige Managerin Margot Glunz kümmert sich in ihrem Hamburger Café um Obdachlose, die Ordensschwester Jordana zieht in einem Kinderdorf in Nordrhein-Westfalen hilfsbedürftige Pflegekinder groß, und in Jordanien versorgt die deutsche Krankenschwester Eva-Victoria Guha Kriegsverletzte für die Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen".

Mehr Informationen auf der Sendungswebseite.

14. November 2016

#BECKMANN: Sigmar Gabriel und die SPD - Niedergang oder Aufbruch. Am 29. November um 22:45 Uhr im Ersten

Es sind schwere Monate für Sigmar Gabriel und die SPD: In Umfragen sinkt die einst stolze Volkspartei bundesweit auf nur noch rund 23 Prozent. Die Zahl ihrer Mitglieder geht zurück und die Sozialdemokraten verlieren bei Landtagswahlen immer mehr Stimmen. Ihr Vorsitzender Sigmar Gabriel konnte bisher diesen Trend kaum umkehren, die Beliebtheitswerte des Vize-Kanzlers könnten besser sein. Immer wieder werden in der Partei Stimmen laut, die Gabriels angeblichen Zickzack-Kurs kritisieren und seinen Rücktritt fordern.

Der SPD-Chef ringt mit sich: Soll er auf eine Kanzlerkandidatur verzichten oder ist er der richtige Mann für einen Aufbruch in eine erfolgreichere Zukunft? Wohin will Sigmar Gabriel die Sozialdemokraten in Zeiten permanenter Krisen und komplexer politischer Herausforderungen führen?

Für die erste Reportage der neuen Staffel #BECKMANN haben Reinhold Beckmann und seine Co-Autoren Michael Wech und Ulrich Stein den SPD-Vorsitzenden und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel neun Monate lang mit der Kamera begleitet. Sie beobachten ihn bei Begegnungen mit Politikern der Berliner Republik, sind vor Ort bei Lokalterminen und zeichnen ein sehr persönliches Bild des Vize-Kanzlers. Altkanzler Gerhard Schröder, der ehemalige SPD-Vorsitzende Franz Müntefering sowie politische Weggefährten analysieren die Lage der Sozialdemokraten. Und überraschend offen spricht Sigmar Gabriel über seine persönliche Geschichte, über zeitweilige Rücktrittsgedanken und Zukunftsperspektiven.

Mehr Informationen auf der Sendungswebseite.