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Konfrontation

Markus Feldenkirchen trifft auf Robert Habeck

Autor Markus Feldenkirchen begleitet Robert Habeck durch den Bundestagswahlkampf bis zur Präsentation der Ampel-Regierung. Er trifft Habeck abseits des Wahlkampfs in Flensburg, begleitet ihn zu Veranstaltungen, spricht mit Annalena Baerbock und weiteren Weggefährten – und kommt ihm in vielen Situationen näher, als es Zuschauerinnen und Zuschauer aus anderen Politiker-Porträts kennen. Durch Feldenkirchens feine Beobachtungsgabe und seine besondere Fähigkeit, große Nähe zu seinem Gegenüber aufzubauen, bekommt das Publikum einen intimen Einblick. Direkt nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen etwa trifft er nicht auf einen siegestrunkenen Machtpolitiker, sondern einen Menschen, der offen über seine Zweifel und Ängste kurz vor seinem Amtsantritt im Bundeskabinett spricht: „Manchmal fragt man sich ja, wie kannst du so doof sein, regieren zu wollen?“

Am Ende der Begleitung kommt es zu einem letzten Treffen. Markus Feldenkirchen konfrontiert Robert Habeck mit dem filmischen Porträt, das er von ihm gemacht hat; seine subjektive Sicht auf diesen unkonventionellen Politiker, der es vom Roman-Autor in die ganz große Politik geschafft hat. Feldenkirchens Urteil ist ehrlich, offen und nicht immer angenehm für seinen Gesprächspartner. Aber Habeck bekommt im abschließenden Interview die Chance zu reagieren, zu vertiefen und das Bild, das sich Feldenkirchen von ihm gemacht hat, für die Zuschauerinnen und Zuschauer zu vervollständigen. Es zeigt sich, dass Habeck einstecken, aber auch austeilen kann.

Diese Kombination aus Reportage, lebendigen Gesprächen sowie Feldenkirchens präzisen Kommentaren ergibt ein Porträt von großer Tiefe und Schonungslosigkeit, das die Oberfläche durchbricht.